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Donnerstag, 8. Oktober 2009
Räuber-Beute-Simulation
linnis, 16:19h
Wer in der Schule in Bio aufgepasst hat, wird sich sicher noch an Räuber-Beute-Verhältnisse erinnern.
Bekanntestes Beispiel sind da die Lotka-Volterra-Regeln. Man nimmt an, dass in einer idealen Umgebung eine Räuberpopulation und eine Beutepopulation leben. Diese beiden beeinflussen sich gegenseitig:
Wenn es viel Beute gibt, gibt es für die Räuber viel zu essen, sie vermehren sich.
Viele Räuber brauchen viel essen, also wird die Beutepopulation dezimiert.
Die Räuber müssen Hunger leiden, können sich schlechter vermehren, also nimmt deren Population ab.
Die Beute kann sich erholen und nimmt wieder zu.
Dieser Kreislauf wiederholt sich stetig. Wenn man das in ein Kurvendiagramm aufzeichnet, erhält man zwei "Wellen", wobei die Räuberkurve immer zeitversetzt ist zur Beutekurve.
Eine interessante Spielerei ist dazu dieses hier:
http://www.leinweb.com/snackbar/wator/#Implementation
Dort kann man verschiedene Parameter einer Räuber-Beute-Simulation einstellen (Größe des Feldes, Anzahl der Räuber und der Beute, Nachkommen pro Einheit und Sterblichkeit der Räuber). Es ist garnicht so einfach ein Gleichgewicht hinzubekommen. Unten werden gleichzeitig die Kurven aufgetragen.
Das alles ist natürlich nur ein Modell, in der Natur sieht das nochmal ganz anders aus, da es selten nur eine Beute und einen Räuber gibt. Auch die Studien von Lotka und Volterra werden von vielen stark angezweifelt. Es ist halt nur ein sehr simples Modell, aber trotzdem ganz intressant.
Bekanntestes Beispiel sind da die Lotka-Volterra-Regeln. Man nimmt an, dass in einer idealen Umgebung eine Räuberpopulation und eine Beutepopulation leben. Diese beiden beeinflussen sich gegenseitig:
Wenn es viel Beute gibt, gibt es für die Räuber viel zu essen, sie vermehren sich.
Viele Räuber brauchen viel essen, also wird die Beutepopulation dezimiert.
Die Räuber müssen Hunger leiden, können sich schlechter vermehren, also nimmt deren Population ab.
Die Beute kann sich erholen und nimmt wieder zu.
Dieser Kreislauf wiederholt sich stetig. Wenn man das in ein Kurvendiagramm aufzeichnet, erhält man zwei "Wellen", wobei die Räuberkurve immer zeitversetzt ist zur Beutekurve.
Eine interessante Spielerei ist dazu dieses hier:
http://www.leinweb.com/snackbar/wator/#Implementation
Dort kann man verschiedene Parameter einer Räuber-Beute-Simulation einstellen (Größe des Feldes, Anzahl der Räuber und der Beute, Nachkommen pro Einheit und Sterblichkeit der Räuber). Es ist garnicht so einfach ein Gleichgewicht hinzubekommen. Unten werden gleichzeitig die Kurven aufgetragen.
Das alles ist natürlich nur ein Modell, in der Natur sieht das nochmal ganz anders aus, da es selten nur eine Beute und einen Räuber gibt. Auch die Studien von Lotka und Volterra werden von vielen stark angezweifelt. Es ist halt nur ein sehr simples Modell, aber trotzdem ganz intressant.
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