Dienstag, 3. August 2010
Großstadt im Smog
Wenn man über eine Großstadt liest, die zur Zeit wegen verheerender, unkontrollierbarer Waldbrände durch wochenlange Trockenheit und Temperaturen über 40 Grad unter akutem Smog leidet, dann denkt man an alle Städte - nur nicht an Moskau.

Die heißesten Temperaturen seit 130 Jahren wurden gemessen und ein riesiges Gebiet steht in Flammen. Es weht kein Lüftchen und eine Wolke aus giftigen Gasen steht über der Stadt.

Soweit ich mich erinnern kann, habe ich in den Nachrichten noch nie von Waldbränden in Russland gehört, vielleicht waren da welche, aber die waren wohl nicht der Rede wert - im Gegensatz zu dem, was jetzt dort abgeht.

Für mich ist das der Klimawandel, auch wenn manche es nicht wahrhaben wollen und es als "natürliche Schwankungen" bezeichnen.

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 31. Juli 2010
Öko-Tipp Nr. 2 - Putzen
Bei dem heutigen Tipp geht es vor allem um zweckmäßiges Putzen. In der Werbung wird suggeriert, entweder DAS Power-Super-Mega-all-in-one-Putzmittel zu brauchen, oder für jeden Zweck ein Spezial-Putzmittel.
Chemisch gesehen gibt es kein Eins-für-alles-Putzmittel, auch wenn sie es uns glauben machen wollen. Zum Glück gibt es im Haushalt kaum Schmutz, der nicht mit simplen Mitteln wegzubekommen wäre.
Für den Fliesenboden, Kacheln und das Bad (inklusive Waschbecken, Wanne etc.) reicht ein Allzweckreiniger. Das kann ruhig der Billigste sein. Für Regionen, die sehr kalkhaltiges Wasser haben, könnte fürs Bad eventuell noch ein Essigreiniger gut sein.
Das Klo bekommt natürlich einen Kloreiniger *g*, da tut es natürlich auch ein günstiger. In den teuren Produkten ist auch nix anderes drin, vielleicht mehr Duftstoffe und die Verpackung springt einem mehr ins Auge, aber das wars dann auch schon.

Fenster putzt man mit Spülmittel und gegebenenfalls 'nem Schuss Spiritus. Ein guter Abzieher ist natürlich Pflicht. Nachpolieren kann man mit Küchenkrepp.

Staubwischen: ein trockenes oder leicht feuchtes Mikrofasertuch ist billiger und umweltschonender als Wegwerf-Staubtücher.

Für allen anderen (auch hartnäckigen) Schmutz, muss man erstmal wissen, woraus der Schmutz besteht, damit man es reinigen kann. Oft helfen hier Omas Hausmittel besser, als irgendwelche Chemiekeulen. Auf Rotwein kommt Salz, Fettflecken kriegt man mit Öl oder Waschbenzin heraus und Teekannen reinigt man mit Natron (Natriumhydrogencarbonat, auch in Backpulver). Und ja, das ist auch alles Chemie, aber zweckgebunden, und damit weniger schädlich!
Eingesiffte Abflüsse kriegt man mit Essigessenz sauber (etwas einwirken lassen). Man braucht keine Oxi-Action und keine Chlorpower. Das Wasserwerk wird es euch danken.

Wer seine Wohnung geputzt hat, der braucht keine Duft-Verbreiter. Also weg mit den Klosteinen, Raumsprays und Duftversprühern. Das produziert unnötigen Müll und ich persönlich finde, das stinkt. Es ist wie mit den Menschen: Jemand, der nach „frisch geduscht“ riecht, ist mir alle mal lieber, als einer, der fünf Liter Parfüm aufgelegt hat. Selbst wenn er vorher geduscht hat ;-)

Einen dezenten Duft im Haus erreicht man - je nach Geschmack - mit frischen Gartenkräutern, Lavendel oder man kocht mal einen Kaffee oder backt ein Brot ;-) Immer der gleiche Duft wäre ja auch irgendwie langweilig oder?

Noch ein Wort zum „Hygiene-Hype“ (tolles Wort, nicht? *g* ). Man braucht keinen Hygiene-Zusatz! Weder im Waschmittel, noch im Putzmittel, noch im Klostein! Natürlich sind da überall Bakterien, aber wen stören die denn? Selbst wenn irgendjemand auf die Idee käme, von seinem Fußboden zu essen, glaub ich nicht, dass er krank würde.
Für alle Hypochonder unter euch: Anstecken tut man sich draußen, da nämlich, wo kranke Menschen rumlaufen. Zu Hause steckt man sich mit nichts an, es sei denn man isst verdorbene Lebensmittel.
Also immer schön die Hände waschen vor dem Essen und wenn ihr nach Hause kommt, und alles ist okay!

Und wieder haben wir ein paar Chemiekeulen gespart und es stehen weniger Putzflaschen im Schrank. Jeden Tag eine gute Tat ;-)

... link (0 Kommentare)   ... comment


Dienstag, 27. Juli 2010
Öko-Tipp Nr 1 - Obst und Gemüse aus der Region
Nach langer Pause bin ich nun doch zurück ;-)

Diesmal mit einer "neuen alten Idee" - schützt die Umwelt! Äh ja... das klingt jetzt ziemlich abgedroschen und hat so'n Jesuslatschen-Flair. Aber ihr müsst keine Jesuslatschen tragen oder im Bioladen kaufen, um der Erde ein bisschen gutes zu tun. Ich als Standard-Mitteleuropäer bin faul und möchte meine Gewohnheiten und meinen Komfort möglichst behalten. Aber man kann auch so viel ändern.

Die Welt wird nicht allein dadurch gerettet. Aber es hilft eben ein bisschen. Wenn das alle machen würden...
Also fangen wir doch einfach bei uns an!

Also hier der Tipp: Kauft Obst und Gemüse aus der Region!

Ich kann mir nicht mit angucken, wie im normalen Supermarkt Bio-Äpfel aus China angeboten werden! Die sind zwar vielleicht wirklich Bio und ohne Pestizide und sonstwas, aber sie kommen aus China! Man bedenke die schöne CO2-Bilanz die sich daraus ergibt, wenn die einmal um den halben Globus geschifft werden. Was ist an unseren deutschen Äpfeln schlechter? Selbst wenn sie konventionell angebaut wurden - die deutschen Bauern ruinieren damit nicht die Umwelt und pestizidverseucht sind Konvi-Äpfel mit Sicherheit auch nicht! Wozu dann Bio-Äpfel aus China?

Es gibt so vieles was hier in Deutschland gut wächst, wenn auch nur saisonal. Erdbeeren aus Spanien oder Marokko? Niemals. Dort wird das letzte vorhandene Grundwasser teilweise sogar illegal von Naturschutzgebieten abgeschröpft nur damit wir möglichst lange Erdbeeren auf dem Teller haben. Und das für Dumping-Preise.

Zugegeben, es ist bequemer, die erstbesten Tomaten aus dem Regal zu angeln und damit zur Kasse zu gehen. Aber ich kaufe keine Tomaten mehr aus Spanien. Die holländischen schmecken zwar manchmal nicht ganz so saftig, aber die Spanier zerstören ihre Umwelt. Selbst bei zertifizierten Bauern finden sich Brunnen, die illegal Grundwasser anzapfen! In Holland gibts genug Wasser. Wer keine Wasser-Tomaten mag, die Kirsch-Tomaten aus Holland schmecken sehr gut!

Also achtet immer schön aufs Herkunftsland von Obst und Gemüse und Köpfchen anschalten ;-)

... link (1 Kommentar)   ... comment


Freitag, 29. Januar 2010
Angst in deutschen Märchen/Kinderliedern
Auch ich melde mich dann doch noch mal zurück ;-)

Heute mit der Frage, warum ausgerechnet die deutschen Kinderlieder und Märchen so viel mit Angst zu tun haben.
Bekannteste Beispiele sind natürlich Stuwwelpeter und Max und Moritz u.ä., wo Finger abgeschnitten werden, Kinder verbrennen oder in Teig ertränkt und gebacken und anschließend von Gänsen aufgefressen werden.

Sowas lässt sich doch alles in einen guten Splatter-Film verarbeiten.

Aber auch weitaus subtilere Sachen kommen vor. Schonmal über die Zeile im Wiegenlied "Guten Abend, gute Nacht" nachgedacht, wo es heißt "... morgen früh, wenn Gott will, wirst du wieder geweckt"
Wenn Gott also keine Lust hat, das Kind zu wecken, wacht es nie wieder auf?

Natürlich werden auch in anderen Ländern und Kulturen Horrormärchen erzählt, damit Kinder artig bleiben, aber irgendwie scheint sich das in der deutschen Literatur wie ein roter Faden zu ziehen, es MUSS Angst einjagen, sonst gehorchen die Blagen nicht.

Aber anscheinend hat keiner weitergedacht, denn wenn das Kind einmal begriffen hat, dass diese Schauermärchen so gut wie nie zutreffen... wo bleibt dann die Wirkung?

... link (0 Kommentare)   ... comment


Samstag, 9. Januar 2010
Daisy ist da!
Ist das nicht ein wundervolles Wetter :-)

So schön viel Schnee!
Natürlich gibt es auch wieder Meckerköppe, aber wie das immer so ist, es kann niemandem Recht sein. Schon garnicht das Wetter.

Ich finds jedenfalls klasse, dass auch mal hier im Flachland richtig schön Winter ist!

... link (0 Kommentare)   ... comment