Mittwoch, 23. Februar 2011
Warum Weichspüler?
linnis, 21:02h
Schon fast verschollen geglaubt, aber ich bin noch da ;)
Wie der Name schon sagt, soll der Weichspüler die Wäsche weich machen. Durch die Trocknung werden die Fasern eines unbehandelten Wäschestücks hart, da die einzelnen Moleküle in sich unterschiedliche Ladungsverteilungen haben. Ein negativer Teil zieht einen positiven Teil eines Nachbarmoleküls an (für die Experten => Wasserstoffbrückenbindung). So wird eine Faser starr.
Verhindern kann man dies z.B. durch Bewegung beim Trockenvorgang, Wäsche, die draußen im Wind trocknet, ist weicher.
Auch "Dreck" (z.B. Shampooreste) verhindert diese Starre - ein schonmal benutztes, wieder getrocknetes Handtuch ist nicht so starr wie eines, das frisch ist.
Weichspüler funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Darin enthaltene Tenside schwächen die Ladungen eines Moleküls ab, die Anziehung ist nicht so stark, das Wäschestück fühlt sich weicher an.
Wenn man es so will, man macht das Wäschestück nach dem Waschvorgang mit Weichspüler wieder "dreckig", damit es nicht hart wird.
Zusätzlich zu den Tensiden sind natürlich noch Geruchsstoffe enthalten, Aufheller und noch einige Zusatzstoffe mehr. Die entscheidende Frage lautet jetzt, wozu braucht man das ganze?
Für mich der einzig plausible Grund, Wäsche mit Weichspüler zu behandeln, ist der Geruch. Meine Kleidung fühlt sich nicht starr an, Bügeln muss ich es auch mit Weichspüler und dann gibt es da noch mehr Nebenwirkungen:
- Handtücher ziehen nicht mehr so gut Wasser ein (das beruht auch darauf, dass die Ladungen abgeschwächt werden)
- Tenside und Zusatzstoffe usw. sind nicht gut für die Umwelt, auch wenn sich da schon viel getan hat, es muss doch nicht sein oder?
- Tenside und Zusatzstoffe sind häufig Allergene, reizen die Haut
Also wozu? Wer wirklich nicht auf weiche Wäsche verzichten will, der tut einen Schuss Essig ins Weichspülerfach, das hilft auch gegen die starren Verbindungen - keine Sorge, der Geruch geht sofort weg :)
Ich für meinen Teil nehme für den Geruch wenn mir danach ist lieber einen Sprühstoß Parfum, wenn mir danach ist, statt jeden Tag an vielen Teilen meines Körpers Chemie kleben zu haben, die nicht notwendig ist.
P.S.: Nur für die Akten: Die Fasern der Kleidung bestehen aus Molekülen, die eine "echten" Ladungen haben (wie z.B. Ionen) sondern Teilladungen. Die Elektronen halten sich eher an einem Ende auf, als am anderen. Wer mehr wissen will, Wikipedia hilft zum Thema Wasserstoffbrückenbindung ;) Wären es echte Ladungen würden sie sich übrigens im Wasser auflösen und das wäre schlecht :D
Wie der Name schon sagt, soll der Weichspüler die Wäsche weich machen. Durch die Trocknung werden die Fasern eines unbehandelten Wäschestücks hart, da die einzelnen Moleküle in sich unterschiedliche Ladungsverteilungen haben. Ein negativer Teil zieht einen positiven Teil eines Nachbarmoleküls an (für die Experten => Wasserstoffbrückenbindung). So wird eine Faser starr.
Verhindern kann man dies z.B. durch Bewegung beim Trockenvorgang, Wäsche, die draußen im Wind trocknet, ist weicher.
Auch "Dreck" (z.B. Shampooreste) verhindert diese Starre - ein schonmal benutztes, wieder getrocknetes Handtuch ist nicht so starr wie eines, das frisch ist.
Weichspüler funktionieren nach dem gleichen Prinzip. Darin enthaltene Tenside schwächen die Ladungen eines Moleküls ab, die Anziehung ist nicht so stark, das Wäschestück fühlt sich weicher an.
Wenn man es so will, man macht das Wäschestück nach dem Waschvorgang mit Weichspüler wieder "dreckig", damit es nicht hart wird.
Zusätzlich zu den Tensiden sind natürlich noch Geruchsstoffe enthalten, Aufheller und noch einige Zusatzstoffe mehr. Die entscheidende Frage lautet jetzt, wozu braucht man das ganze?
Für mich der einzig plausible Grund, Wäsche mit Weichspüler zu behandeln, ist der Geruch. Meine Kleidung fühlt sich nicht starr an, Bügeln muss ich es auch mit Weichspüler und dann gibt es da noch mehr Nebenwirkungen:
- Handtücher ziehen nicht mehr so gut Wasser ein (das beruht auch darauf, dass die Ladungen abgeschwächt werden)
- Tenside und Zusatzstoffe usw. sind nicht gut für die Umwelt, auch wenn sich da schon viel getan hat, es muss doch nicht sein oder?
- Tenside und Zusatzstoffe sind häufig Allergene, reizen die Haut
Also wozu? Wer wirklich nicht auf weiche Wäsche verzichten will, der tut einen Schuss Essig ins Weichspülerfach, das hilft auch gegen die starren Verbindungen - keine Sorge, der Geruch geht sofort weg :)
Ich für meinen Teil nehme für den Geruch wenn mir danach ist lieber einen Sprühstoß Parfum, wenn mir danach ist, statt jeden Tag an vielen Teilen meines Körpers Chemie kleben zu haben, die nicht notwendig ist.
P.S.: Nur für die Akten: Die Fasern der Kleidung bestehen aus Molekülen, die eine "echten" Ladungen haben (wie z.B. Ionen) sondern Teilladungen. Die Elektronen halten sich eher an einem Ende auf, als am anderen. Wer mehr wissen will, Wikipedia hilft zum Thema Wasserstoffbrückenbindung ;) Wären es echte Ladungen würden sie sich übrigens im Wasser auflösen und das wäre schlecht :D
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