Mittwoch, 18. November 2009
Größenvergleich der Planeten und Sonnen
linnis, 19:47h
Man weiß schon irgendwie, dass im All enorme Größenverhältnisse herrschen, die man sich eigentlich als winziger Erdling garnicht vorstellen kann. Dieses Video verdeutlicht gut unsere Winzigkeit und die Winzigkeit unserer Sonne im Vergleich zu anderen Sternen:
Nebenbei: die Musik ist zwar tatsächlich von "The Island" (m.E. ein großartiger Film) aber die Geräusche stammen teilweise aus dem Computerspiel Myst. Das beste Computerspiel überhaupt !! ;-)
Nebenbei: die Musik ist zwar tatsächlich von "The Island" (m.E. ein großartiger Film) aber die Geräusche stammen teilweise aus dem Computerspiel Myst. Das beste Computerspiel überhaupt !! ;-)
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Sonntag, 25. Oktober 2009
Manipuliert Toxoplasmose unser denken?
linnis, 22:53h
Schon seit einiger Zeit kursiert die These, dass Menschen, die Toxoplasmose haben oder hatten, ein erhöhtes Unfallrisiko haben.
Toxoplasmose ist ein Parasit, der Säuger befällt. Bei Mäusen löst er eine drastische nachweisbare Verhaltensänderung aus. Das macht Sinn für den Parasit, denn er muss in seinen Endwirt, die Katze, kommen. Eine leichtsinnige Maus wird eher gefressen.
Auch die Vorfahren des Menschen wurden von großen Raubkatzen gejagt. Ein leichtsinniger Urmensch wurde also eher zum Überträger für den Parasiten.
Doch ist es beweisbar? Die Statistik lässt sich auch auf eine andere Weise deuten: leichtsinnige Menschen essen häufiger rohes Fleisch oder ungewaschenes Gemüse, waschen sich nicht so häufig die Hände wenn sie mit Tieren zusammen waren.
Was ist nun wahr? Es bleibt spannend im Reich der Wissenschaft ;-)
Toxoplasmose ist ein Parasit, der Säuger befällt. Bei Mäusen löst er eine drastische nachweisbare Verhaltensänderung aus. Das macht Sinn für den Parasit, denn er muss in seinen Endwirt, die Katze, kommen. Eine leichtsinnige Maus wird eher gefressen.
Auch die Vorfahren des Menschen wurden von großen Raubkatzen gejagt. Ein leichtsinniger Urmensch wurde also eher zum Überträger für den Parasiten.
Doch ist es beweisbar? Die Statistik lässt sich auch auf eine andere Weise deuten: leichtsinnige Menschen essen häufiger rohes Fleisch oder ungewaschenes Gemüse, waschen sich nicht so häufig die Hände wenn sie mit Tieren zusammen waren.
Was ist nun wahr? Es bleibt spannend im Reich der Wissenschaft ;-)
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Freitag, 9. Oktober 2009
Biologie hautnah
linnis, 21:01h
"Vertan vertan, sprach der Kakapo und stieg vom Reporter"
Wobei das Verhalten dieses Vogels wohl verständlicher ist, wenn man weiß, dass es nurnoch um die 120 Exemplare gibt. Da ist man nicht mehr wählerisch *g* Auch wenn er sich hier wirklich den falschen ausgesucht hat *g*
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Donnerstag, 8. Oktober 2009
Räuber-Beute-Simulation
linnis, 16:19h
Wer in der Schule in Bio aufgepasst hat, wird sich sicher noch an Räuber-Beute-Verhältnisse erinnern.
Bekanntestes Beispiel sind da die Lotka-Volterra-Regeln. Man nimmt an, dass in einer idealen Umgebung eine Räuberpopulation und eine Beutepopulation leben. Diese beiden beeinflussen sich gegenseitig:
Wenn es viel Beute gibt, gibt es für die Räuber viel zu essen, sie vermehren sich.
Viele Räuber brauchen viel essen, also wird die Beutepopulation dezimiert.
Die Räuber müssen Hunger leiden, können sich schlechter vermehren, also nimmt deren Population ab.
Die Beute kann sich erholen und nimmt wieder zu.
Dieser Kreislauf wiederholt sich stetig. Wenn man das in ein Kurvendiagramm aufzeichnet, erhält man zwei "Wellen", wobei die Räuberkurve immer zeitversetzt ist zur Beutekurve.
Eine interessante Spielerei ist dazu dieses hier:
http://www.leinweb.com/snackbar/wator/#Implementation
Dort kann man verschiedene Parameter einer Räuber-Beute-Simulation einstellen (Größe des Feldes, Anzahl der Räuber und der Beute, Nachkommen pro Einheit und Sterblichkeit der Räuber). Es ist garnicht so einfach ein Gleichgewicht hinzubekommen. Unten werden gleichzeitig die Kurven aufgetragen.
Das alles ist natürlich nur ein Modell, in der Natur sieht das nochmal ganz anders aus, da es selten nur eine Beute und einen Räuber gibt. Auch die Studien von Lotka und Volterra werden von vielen stark angezweifelt. Es ist halt nur ein sehr simples Modell, aber trotzdem ganz intressant.
Bekanntestes Beispiel sind da die Lotka-Volterra-Regeln. Man nimmt an, dass in einer idealen Umgebung eine Räuberpopulation und eine Beutepopulation leben. Diese beiden beeinflussen sich gegenseitig:
Wenn es viel Beute gibt, gibt es für die Räuber viel zu essen, sie vermehren sich.
Viele Räuber brauchen viel essen, also wird die Beutepopulation dezimiert.
Die Räuber müssen Hunger leiden, können sich schlechter vermehren, also nimmt deren Population ab.
Die Beute kann sich erholen und nimmt wieder zu.
Dieser Kreislauf wiederholt sich stetig. Wenn man das in ein Kurvendiagramm aufzeichnet, erhält man zwei "Wellen", wobei die Räuberkurve immer zeitversetzt ist zur Beutekurve.
Eine interessante Spielerei ist dazu dieses hier:
http://www.leinweb.com/snackbar/wator/#Implementation
Dort kann man verschiedene Parameter einer Räuber-Beute-Simulation einstellen (Größe des Feldes, Anzahl der Räuber und der Beute, Nachkommen pro Einheit und Sterblichkeit der Räuber). Es ist garnicht so einfach ein Gleichgewicht hinzubekommen. Unten werden gleichzeitig die Kurven aufgetragen.
Das alles ist natürlich nur ein Modell, in der Natur sieht das nochmal ganz anders aus, da es selten nur eine Beute und einen Räuber gibt. Auch die Studien von Lotka und Volterra werden von vielen stark angezweifelt. Es ist halt nur ein sehr simples Modell, aber trotzdem ganz intressant.
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Donnerstag, 24. September 2009
(Exo-)Biologie: Bakterien - Gibt es Aliens?
linnis, 17:59h
Je nach Quelle befinden sich am und im jedem Menschen zwischen 0,5 bis 1,5 Kilo Bakterien.
Wer an Biologie denkt, wer an lebende Organismen denkt, der denkt meistens zuerst an große Säugetiere. Doch die machen nur einen Bruchteil des Lebens aus. Viel häufiger sind doch die kleinen Insekten, noch häufiger Mikroorganismen. Bakterien.
Gibt es außerirdisches Leben? Ich würd sagen: Ja, gibt es. Doch es sieht nicht so aus wie die aus dem Film "Mars Attacks". Eher sind es Bakterien oder sowas in der Art, Mikroorganismen. Denn sie sind in der Lage, an den widrigsten Orten zu überleben.
Selbst auf unserer Erde haben die meiste Zeit ausschließlich Mikroorganismen gelebt. Was ist überhaupt die Bedingung für mehrzelliges Leben?
Alles in allem schlicht enttäuschend, dass es wohl kaum so aussieht wie in Hollywood, die würden sich nicht mit Bakterien zufrieden geben ;-)
LG, Linnis
Wer an Biologie denkt, wer an lebende Organismen denkt, der denkt meistens zuerst an große Säugetiere. Doch die machen nur einen Bruchteil des Lebens aus. Viel häufiger sind doch die kleinen Insekten, noch häufiger Mikroorganismen. Bakterien.
Gibt es außerirdisches Leben? Ich würd sagen: Ja, gibt es. Doch es sieht nicht so aus wie die aus dem Film "Mars Attacks". Eher sind es Bakterien oder sowas in der Art, Mikroorganismen. Denn sie sind in der Lage, an den widrigsten Orten zu überleben.
Selbst auf unserer Erde haben die meiste Zeit ausschließlich Mikroorganismen gelebt. Was ist überhaupt die Bedingung für mehrzelliges Leben?
Alles in allem schlicht enttäuschend, dass es wohl kaum so aussieht wie in Hollywood, die würden sich nicht mit Bakterien zufrieden geben ;-)
LG, Linnis
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